Informationen für Anwohner
Dem Verein Safer Clubbing ist die Nachbarschaft nicht egal!
Gesellschaftliche Phänomene machen keinen Halt vor der Clubszene! In letzter Zeit führte das Verhalten einzelner ausgehfreudiger Menschen vermehrt zu Unmut.
Falschparkieren, zunehmende Lärmbelästigungen, wildes Entsorgen von Abfällen (Littering) sowie Pinkeln an Hauswänden vor Eintritt und/oder nach Verlassen der Clubs nahmen leider in letzter Zeit deutlich zu und sorgten für rote Köpfe in der Nachbarschaft. Verschiedene Clubbesitzer haben zwar bereits individuelle Massnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern. Diese vermögen aber nur das Verhalten in unmittelbarer Nähe zu beeinflussen. Eine Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden soll auch eine Verbesserung in den öffentlichen Bereichen herbeiführen.
Der Verein Safer Clubbing intensiviert seine Bemühungen mit verschiedenen Massnahmen, die Clubbesucher für die berechtigten Anliegen der Nachbarschaft zu sensibilisieren. Dies sind zum Beispiel:
Die "Abende des offenen Clubs"
Die interessierte Nachbarschaft und Anwohner können sich mit den im Verein Safer Clubbing zusammengeschlossenen Clubbetreibern sowie mit Vertretern der Sanität, dem Amt für Gewerbedelikte, dem Amt für Lärmbekämpfung, der Security und mit "Streetworkern" unterhalten, Fragen stellen und Anliegen diskutieren. Es werden durch den Club begleitete verschiedene Clubführungen angeboten, an denen die Arbeitsplätze und die vielfältigen Aufgaben der im Club beschäftigten Mitarbeiter vorgestellt und Fragen beantwortet werden.
Information über das Vorgehen bei Nachtruhestörungen
Reden sie mit anderen Betroffenen aus der Nachbarschaft. Das gibt ihnen die Gewissheit, dass sie nicht die einzige Person sind, die sich gestört fühlt.
Suchen sie das Gespräch mit der verantwortlichen Person des Betriebes. Nur wenn der Betrieb /Club darüber informiert ist, dass und wodurch sie als Nachbar in ihrer Nachtruhe gestört werden, besteht die Chance, dass die Verantwortlichen etwas dagegen tun können. Es gibt bereits erfreuliche Beispiele, wo Betrieb und Anwohner zusammen konstruktive Lösungen erarbeitet und vereinbart haben. Ergreifen sie die Initiative und sorgen sie dafür, dass es weitere solche Beispiele gibt.
Kontaktaufnahme mit dem Verein Safer Clubbing
Den Vereinsmitgliedern von Safer Clubbing ist es wichtig vermitteln zu können, dass sie die an sie gerichteten Anliegen ernst nehmen und, dass ihnen eine friedliche Koexistenz mit der Nachbarschaft wichtig ist. Damit will der Verein, mit der Nachbarschaft in Kontakt bleiben und rasch auf Beschwerden reagieren.
Dazu hat der Verein eine allgemeine Kontaktmöglichkeit eingerichtet unter der jegliche Anliegen, Fragen oder Beschwerden angebracht werden können.
Speziell für Fragen oder Beschwerden zum Thema "Lärm" steht zudem weiter eine spezielle Lärm-Hotline zur Verfügung.
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